Ich komme gerade nach Hause...
...vom Wollekardieren.
Heute Nachmittag hatte ich einen Termin zum Wollekardieren in der Wollkämmerei Huntlosen. Es war faszinierend, der alten Kardiermaschine aus den 30er-Jahren zuzusehen und das feine Wollgespinst am Ende der Maschine in Säcke zu verpacken. Natürlich hatte ich meinen Fotoapparat vergessen...
Eine Kollegin hatte im September mit ihrer 4. Klasse das Thema "Bekleidungsherstellung früher". Dazu gehörte auch, wie entsteht ein Faden und wie hat man das früher gemacht, als es noch keine Maschinen dafür gab.
Die Kollegin bekam von der Bremer Wollkämmerei einen Sack gewaschene, ungekämmte Rohwolle gespendet und von mir meine zwei Handspindeln ausgeliehen. Sehr schnell war den Kindern klar, dass das echte Arbeit war damals... obwohl einige doch ernsthaft versuchten, mit den Handspindeln einen brauchbaren Faden herzustellen. Nun denn, das Vorhaben, 10 kg mit zwei Handspindeln zu verarbeiten war natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt - aber ist doch schön, wenn man weiß, dass Frau Knittaxa irgendwann diese 10 kg schon verarbeiten wird!
So kam ich also zu meinem 10 kg-Sack. Und mein Mann kriegte einen mittelschweren Anfall, als er sah, was er da in den Keller schleppen sollte.
Ein erster (sehr kurzer) Versuch, mit meinen zwei Handkarden die Wolle spinnbar zu machen, scheiterte an meinem Durchhaltevermögen und meinen schwachen Armen...
Als nächstes überlegte ich, die Wolle zu entsorgen. Kompost? Nein, das brachte ich nicht übers Herz! Also überlegt.... wen kenne ich mit einer Kardiermaschine? Obwohl.... 10 kg von Hand durchkurbeln? Das wäre nicht an einem Nachmittag zu schaffen gewesen. Und dann - keine Ahnung mehr, woher die Idee mit der Wollkämmerei Huntlosen kam. Eigene Idee? UFO-Stricken? Telefonat/ Mail mit einer anderen Wollsüchtigen? Egal!
Jetzt stehen hier etliche Säcke feinster, weißer, kardierter Merinowolle, die wohl erst einmal gut verpackt werden müssen, bis ich zum Verspinnen komme. Momentan spinne ich konsequent mein Rauhwolliges Pommersches Landschaf! Und da ich ebensowenig wie beim Stricken momentan sehr diszipliniert keine UFOs produziere, kommt mir auch nichts anderes aufs Rad!
Heute Nachmittag hatte ich einen Termin zum Wollekardieren in der Wollkämmerei Huntlosen. Es war faszinierend, der alten Kardiermaschine aus den 30er-Jahren zuzusehen und das feine Wollgespinst am Ende der Maschine in Säcke zu verpacken. Natürlich hatte ich meinen Fotoapparat vergessen...
Eine Kollegin hatte im September mit ihrer 4. Klasse das Thema "Bekleidungsherstellung früher". Dazu gehörte auch, wie entsteht ein Faden und wie hat man das früher gemacht, als es noch keine Maschinen dafür gab.
Die Kollegin bekam von der Bremer Wollkämmerei einen Sack gewaschene, ungekämmte Rohwolle gespendet und von mir meine zwei Handspindeln ausgeliehen. Sehr schnell war den Kindern klar, dass das echte Arbeit war damals... obwohl einige doch ernsthaft versuchten, mit den Handspindeln einen brauchbaren Faden herzustellen. Nun denn, das Vorhaben, 10 kg mit zwei Handspindeln zu verarbeiten war natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt - aber ist doch schön, wenn man weiß, dass Frau Knittaxa irgendwann diese 10 kg schon verarbeiten wird!
So kam ich also zu meinem 10 kg-Sack. Und mein Mann kriegte einen mittelschweren Anfall, als er sah, was er da in den Keller schleppen sollte.
Ein erster (sehr kurzer) Versuch, mit meinen zwei Handkarden die Wolle spinnbar zu machen, scheiterte an meinem Durchhaltevermögen und meinen schwachen Armen...
Als nächstes überlegte ich, die Wolle zu entsorgen. Kompost? Nein, das brachte ich nicht übers Herz! Also überlegt.... wen kenne ich mit einer Kardiermaschine? Obwohl.... 10 kg von Hand durchkurbeln? Das wäre nicht an einem Nachmittag zu schaffen gewesen. Und dann - keine Ahnung mehr, woher die Idee mit der Wollkämmerei Huntlosen kam. Eigene Idee? UFO-Stricken? Telefonat/ Mail mit einer anderen Wollsüchtigen? Egal!
Jetzt stehen hier etliche Säcke feinster, weißer, kardierter Merinowolle, die wohl erst einmal gut verpackt werden müssen, bis ich zum Verspinnen komme. Momentan spinne ich konsequent mein Rauhwolliges Pommersches Landschaf! Und da ich ebensowenig wie beim Stricken momentan sehr diszipliniert keine UFOs produziere, kommt mir auch nichts anderes aufs Rad!
Knittaxa - Do, 6. Nov, 20:24
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LG Annie