Kein Bild...
...vom fertigen neuen schwarzen Pullover. Er gefällt mir nicht, er wird weitergereicht an jemanden, der er steht.
Damit komme ich zu einem Thema, das mich letzte Zeit immer wieder beschäftigt:
Wie entstehen meine UFOs?
Es gibt verschiedene Gründe.
1. Ich habe plötzlich Angst, die Wolle reicht nicht. Klar, mit der Maschine kann ich nun so lange stricken, bis sie tatsächlich nicht mehr reicht, aber von Hand? Also lege ich das Teil in die Ecke und warte. Von allein passiert natürlich nichts. Weder, dass es zu einer wundersamen Wollvermehrung kommt, noch dass das Teil von allein fertig wird. Im Grunde genommen könnte ich es gleich entsorgen. Passiert immer mal wieder.
2. Ich habe Angst, dass das fertige Teil nicht passt/ sitzt/ aussieht (an mir). So wie nun geschehen. Ich ahnte es ja irgendwie schon.... deshalb dauerte es ja auch so lange bis zur Fertigstellung. Ribbeln ist nicht. Was ich zusammengenäht habe, mache ich nicht wieder auf. Bleibt also nur, jemanden finden, dem es passt. Passiert leider auch immer mal wieder.
3. Ich bin mir nicht sicher, ob das Material sich so verhält, wie ich es mir wünsche. Z. B. Seide... Da habe ich Angst, dass es sich aushängt. Mein Wakame ist zurzeit solch ein Kandidat.
4. Die erste Spannung ist weg, es sollte sofort fertig sein, ich habe keine Lust mehr daran zu stricken. Einer der eher seltenen Fälle.
5. Ich möchte Reste verwerten, mag aber die Wolle nicht mehr sehen. Kommt ab und zu vor, solche Teile haben aber Chancen, irgendwann doch fertiggestellt zu werden.
6. Fertig gestrickte Teile müssen großartig "ausgearbeitet" werden. Diese Fummelei hasse ich. Deshalb sind Versuche, Kuscheltiere oder anderen Kleinkram zu stricken oder zu häkeln, meist zum Scheitern verurteilt.
Mehr fällt mir im Augenblick nicht dazu ein. Höchstens noch, dass es sogar einige Materialien in meinem Vorrat gibt, die ich einfach Angst habe, zu verstricken, weil sie sich garantiert irgendwie "falsch" verhalten, wie unter Punkt 3. Ich liebe Seide und habe einige wundervolle Stränge im Vorrat... nur verstricken traue ich mich nicht. Allerdings habe ich auch nichts davon, wenn sie nur so rumliegen!
Ihr seht, ich befinde mich also permanent im UFO-Stress. Und manchmal denke ich, ich sollte dieses Hobby an den Nagel hängen. Dann hätte ich weniger Probleme.
Damit komme ich zu einem Thema, das mich letzte Zeit immer wieder beschäftigt:
Wie entstehen meine UFOs?
Es gibt verschiedene Gründe.
1. Ich habe plötzlich Angst, die Wolle reicht nicht. Klar, mit der Maschine kann ich nun so lange stricken, bis sie tatsächlich nicht mehr reicht, aber von Hand? Also lege ich das Teil in die Ecke und warte. Von allein passiert natürlich nichts. Weder, dass es zu einer wundersamen Wollvermehrung kommt, noch dass das Teil von allein fertig wird. Im Grunde genommen könnte ich es gleich entsorgen. Passiert immer mal wieder.
2. Ich habe Angst, dass das fertige Teil nicht passt/ sitzt/ aussieht (an mir). So wie nun geschehen. Ich ahnte es ja irgendwie schon.... deshalb dauerte es ja auch so lange bis zur Fertigstellung. Ribbeln ist nicht. Was ich zusammengenäht habe, mache ich nicht wieder auf. Bleibt also nur, jemanden finden, dem es passt. Passiert leider auch immer mal wieder.
3. Ich bin mir nicht sicher, ob das Material sich so verhält, wie ich es mir wünsche. Z. B. Seide... Da habe ich Angst, dass es sich aushängt. Mein Wakame ist zurzeit solch ein Kandidat.
4. Die erste Spannung ist weg, es sollte sofort fertig sein, ich habe keine Lust mehr daran zu stricken. Einer der eher seltenen Fälle.
5. Ich möchte Reste verwerten, mag aber die Wolle nicht mehr sehen. Kommt ab und zu vor, solche Teile haben aber Chancen, irgendwann doch fertiggestellt zu werden.
6. Fertig gestrickte Teile müssen großartig "ausgearbeitet" werden. Diese Fummelei hasse ich. Deshalb sind Versuche, Kuscheltiere oder anderen Kleinkram zu stricken oder zu häkeln, meist zum Scheitern verurteilt.
Mehr fällt mir im Augenblick nicht dazu ein. Höchstens noch, dass es sogar einige Materialien in meinem Vorrat gibt, die ich einfach Angst habe, zu verstricken, weil sie sich garantiert irgendwie "falsch" verhalten, wie unter Punkt 3. Ich liebe Seide und habe einige wundervolle Stränge im Vorrat... nur verstricken traue ich mich nicht. Allerdings habe ich auch nichts davon, wenn sie nur so rumliegen!
Ihr seht, ich befinde mich also permanent im UFO-Stress. Und manchmal denke ich, ich sollte dieses Hobby an den Nagel hängen. Dann hätte ich weniger Probleme.
Knittaxa - Fr, 23. Mai, 19:34
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UFO-Produktion
Besonders das mit der nicht reichenden Wolle (wenn man sie nicht aufbraucht, reicht sie ewig, logisch) und mit dem Sofortfertigseinsollen verursacht auch bei mir immer wieder Staus. Und oft kann ich mich aus den Gründen, die Du genannt hast, nicht entschließen, überhaupt ein Projekt anzufangen.
Es ist ein Kreuz mit die Leuz. ;-)
Zahlreiche Grüße
Kerstin