...ist in seinen Urzustand zurückversetzt worden.
Diesen - wie ich immer noch finde - wunderschönen Isländer habe ich vor einigen Jahren aus meiner ersten selbstgesponnenen Wolle von
Wollpoldi gestrickt.
Fast fertig landete er irgendwann in der Versenkung...
Ich hatte anfangs wieder einmal Angst, das Garn könne nicht reichen. Später dann hatte ich einfach beim Spinnen dazugelernt und hatte Angst, das Garn nicht ausreichend nach dem eigentlichen Spinnvorgang behandelt zu haben... Ich hatte es z.B. nicht auf der Spule ruhen lassen, nicht gewaschen vor dem Verarbeiten... Und irgendwie kam mir das Gestrick ein wenig brettig vor.
Nun endlich entschloss ich mich, trotzdem der Pullover fast fertig war, alles aufzuribbeln, vielleicht andere Nadeln zu wählen und vor allem das Garn erst einmal durchs Wasser zu ziehen. Momentan bin ich dabei, die Knäule wieder zu Strängen zu wickeln. Und ich freue mich schon aufs erneute Verstricken!
Dies ist übrigens das Passenmuster noch einmal im Detail:
Den Pullover hatte mein Mann schon einmal vor vielen Jahren, damals gestrickt aus der LOPI. Er trug ihn so lange, bis er tatsächlich aufgetragen war. Wir mochten ihn beide so sehr, dass ich mich entschloss, ihn wiederauferstehen zu lassen. Macht doch nichts, wenn da ein paar Jahre dazwischenliegen!